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Running, Testberichte

DIE ASICS METARACER LAUFSCHUHE IM TEST

Autor: JAN LAU
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Ende Juni 2020 kamen mit einem neuen Modell die wohl schnellsten ASICS Marathon-Laufschuhe aller Zeiten auf den Markt: der ASICS Metaracer. Wir haben die Laufschuhe zum Launch in unser Sortiment bekommen. Hier wollen wir euch die Schuhe genau vorstellen. Wie ist der ASICS Metaracer aufgebaut? Was macht den Laufschuh so schnell?

Alle Informationen zu den Marathon Schuhen bekommt ihr hier. Außerdem hat unser Keller Sports Running Pro Jan Lau die Laufschuhe wieder ausführlich für euch getestet. Er hat die ASICS Laufschuhe geschnürt und gelaufen. In seinem Testbericht erklärt er euch, wie sich der ASICS Metaracer läuft und für welche Einheiten er sich am besten eignet.

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Der Aufbau der ASICS Metaracer Laufschuhe

Wir finden, dass man schon beim ersten Blick auf die ASICS Metaracer Laufschuhe erkennt, dass sie für Geschwindigkeit ausgelegt sind. Vielleicht liegt es an der geschwungenen Sohle, dem dünnen Upper oder der grellen Farbe. Aber schauen wir uns die neuen Laufschuhe etwas genauer an, um zu verstehen was den ASICS Metaracer ausmacht. Wir arbeiten uns von unten nach oben durch.

Die Außensohle

Schon die Unterseite der neuen Laufschuhe sorgt für etwas Überraschung. Die Außensohle hat ein relativ glatt aussehendes Profil. Einzig einige dünne Linien gehen durch die Sohle. Doch der glatte Eindruck täuscht. Die Außensohle ist mit der ASICS Wet Grip Rubber Technology entworfen. Die Gummimischung gibt den Schuhen einen ausgezeichneten Grip, auch bei Regen und nassen Straßen.

Die Rillen funktionieren dabei ähnlich wie bei einem Autoreifen und sorgen gleichzeitig dafür, dass der Auftritt etwas weicher und gedämpfter ist. Ein weiterer Vorteil von der Konstruktion der Außensohle des ASICS Metaracer ist, dass mit der Profil-Art einiges an Gewicht eingespart werden konnte.

Die Mittelsohle

Das Herzstück des ASICS Metaracer, vielleicht auch von Laufschuhen allgemein, ist die Mittelsohle. Was einem zuerst an den neuen Laufschuhen auffällt ist, dass sie die geschwungene Form haben, die man z.B. auch aus dem ASICS GluideRide oder ASICS EvoRide kennt.

Die sogenannte ASICS GuideSole Technologie besteht aus einem steiferen Bereich im Vorfuß. Dadurch wird ein dynamisches Abrollverhalten unterstützt und die Belastung für die Waden reduziert. Dadurch spart man beim Laufen über längere Distanzen Energie und kann schnellere Zeiten erreichen.

Das Mittelsohlen-Material des ASICS Metaracer ist ebenfalls schon aus anderen Modellen bekannt. Die ASICS Flytefoam Technologie gibt durch ein leichtes aber auch enorm reaktives Material dem Läufer eine weiche Dämpfung und einen explosiven Abdruck bei jedem Schritt. Die verstärkten Fasern des Flytefoam Materials federn euch beim Laufen nach vorne und treiben euch zu neuen Bestleistungen.

Die größte Neuerung im ASICS Metaracer ist allerdings unsichtbar in der Mittelsohle verbaut: Es sind die ersten ASICS Laufschuhe mit einer Karbonfaser-Platte in der Sohle. In den letzten Jahren haben die Laufschuhe mit Karbonfaser-Platten reihenweise Rennen gewonnen und damit ihren Nutzen unter Beweis gestellt.

Nun bringt ASICS mit dem Metaracer also den ersten Laufschuh mit einer solchen Platte heraus. Die Carbon Plate verläuft dabei vom Mittelfuß nach vorne bis zu den Zehen. Damit unterstützt sie bisschen wie eine Sprungfeder den Abdruck vom Boden und gibt dem Laufschuh zusätzlich Stabilität mit.

Das Obermaterial

Das Upper des ASICS Metaracer ist ein sogenanntes Engineered Mesh. Das sehr dünne Material wurde so angelegt, dass es weich, komfortabel aber auch stark ist. Dazu wurde es an den Punkten mit der größten Belastung etwas verstärkt, aber ansonsten sehr luftdurchlässig gestaltet.

Damit sorgt es für einen verbesserten Luftfluss, wodurch die Füße beim Laufen durchweg kühl gehalten werden. Zudem nimmt das Material nicht so viel Feuchtigkeit, wie z.B. Schweiß, auf wie andere. So bleibt der ASICS Metaracer auch bei langen Lauf-Einheiten ein sehr leichter Schuh.

Eine weitere Besonderheit findet sich an der Fußspitze des ASICS Metaracer. Dort hat ASICS eine kleine Öffnung gesetzt, die zum einen die Belüftung nochmals verbessern soll, zum anderen dient sie dazu, dass die Feuchtigkeit aus dem Schuh kann und der Fuß so trocken bleibt.

Das Design

Der ASICS Metaracer kommt für Damen und Herren in einem knalligen neonorange Farbweg, offizieller Name ist "Sunrise Red", auf den Markt. Die bekannten ASICS Tiger Stripes sind in schlichtem schwarz gehalten und unter dem Knöchel sieht man den Schriftzug "Tokyo".

Das liegt wohl zum einen daran, dass der ASICS Metaracer vor allem für die Olympischen Spiele in Tokio entworfen wurde. Bekanntermaßen mussten die Spiele durch das Coronavirus von 2020 um ein Jahr, in den Sommer 2021, verschoben werden. Zum anderen erinnert der Tokyo-Schriftzug an die Heimat der japanischen Marke ASICS.

Wie läuft sich der ASICS Metaracer?

Mit dem Metaracer präsentiert ASICS ein komplett neues Modell für schnelle Einheiten und Wettkämpfe. Dabei bringt ASICS bereits etablierte und neue Technologien in einem Laufschuh zusammen, immer mit dem Fokus auf Tempo.

Der knallige Upper in der Tokyo Edition sitzt mit dem Engieneered Mesh sehr gut am Fuß und lässt sich vor allem sehr sicher an den Fuß schnüren, wodurch direkt ein dynamisches Gefühl vermittelt wird. Für ausreichend Atmungsaktivität sorgt die dünne Verarbeitung des Uppers und eine kleine Öffnung an der Spitze des Laufschuhs.

Der Fokus liegt, wie so oft bei Laufschuhen, auf der Mittelsohle. In der bekannten geschwungenen Form ist das Flytefoam Mittelsohlenmaterial verarbeitet.

Zusätzlich sitzt erstmalig bei ASICS Laufschuhen eine Karbonfaserplatte im Vorfuß, was in Kombination für die hohe Dynamik des Laufschuhs spricht. Und das spürt man natürlich beim Laufen, denn der ASICS Metaracer möchte bei jedem Schritt weiter nach vorn.

Das Abrollverhalten wird durch den Aufbau auf den Mittel- bzw. Vorfuß geleitet, sodass ein langsameres Tempo nicht so einfach möglich ist. Sehr überzeugt hat mich dabei die Außensohle, welche bei jedem Wetter ausreichend Grip bietet.

Außerdem fördert die Flexkerbe unter den Zehen ein angenehmeres Abrollen bei hoher Pace. Somit "bohrt" man sich bei hohem Tempo regelrecht in den Asphalt. Der Laufschuh unterstützt dadurch schnelle Einheiten wunderbar.

Für welchen Lauf eignet sich der ASICS Metaracer am besten?

Wo liegt der richtige Einsatz des ASICS Metaracer? Das kommt in erster Linie auf den Läufer an, denn der Laufschuh orientiert sich an erfahrenen Läufern. Man benötigt eine gewisse Stabilität beim Laufen und Fersenläufer werden mit dem schnellen Laufschuh nicht bei jeder Einheit zu Recht kommen.

Für mich ist er ein optimaler Laufschuh für Intervalle oder Wettkämpfe bis hin zum Halbmarathon. In Hinblick auf den Marathon Einsatz ist der Laufschuh für alle Läufer zu empfehlen, die auch nach vielen Kilometern einen Laufstil über den Mittelfuß halten können.

Der ASICS Metaracer im Überblick

Fazit

ASICS präsentiert mit dem ASICS Metaracer einen sehr dynamischen Laufschuh für flotte Einheiten sowie Wettkämpfe, in einer sehr leichten Bauform. Seine vollen Eigenschaften entfaltetder Laufschuh bei einem Laufstil über Mittel- bzw. Vorfuß – was insbesondere am Race Day den feinen Unterschied machen kann.

Kategorien:
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