Ich darf heute Teil des Schöffel x Keller Sports Isar Hiking Adventure sein. Den ganzen Tag werde ich mit einer Gruppe Outdoor Begeisterter in der Natur unweit von München verbringen. Für einen Tag raus aus dem Stadttrubel, fernab von Autolärm und Einkaufstrubel (ja, trotz Corona Beschränkungen ist die Einkaufszone voll überlaufen und auch an der Isar stapeln sich die Leute) – ich bin dann mal raus! Raus aus dem Innenstadt Dschungel und rein in die „Adventure Time“.

Gegen Mittag werde ich die Gruppe an der Grünwalder Brücke treffen. Von meiner Wohnung in Giesing aus sind das 10 Kilometer südlich, eine traumhafte Strecke, immer an der Isar entlang. David & Jenny, die sich heute um unser kulinarisches Wohl sorgen, haben mich mit der Einkaufsliste betraut. In meiner Nachbarschaft findet immer samstags ein Wochenmarkt statt, dort werde ich Gemüse besorgen.

Die Stände bieten ausschließlich saisonale Produkte an, die in der Region angebaut und geerntet werden. Dadurch können lange, teure und umweltschädliche Transportwege vermieden werden und zudem leidet die Qualität der Produkte nicht durch aufwendige Kühlketten und zu frühes Ernten. Nachhaltig zu konsumieren ist mit Bestandteil der Bushcrafting Philosophie, die heute den ganzen Tag in unserem Fokus stehen wird.

Mit dem Rad zum Bushcrafting x Schöffel Event

Schon nach wenigen Stunden draußen sein, fühlt man sich seiner Umwelt und Natur viel verbundener, nimmt sensibler wahr, was um einen geschieht, ich habe fast das Gefühl die Sinne werden geschärft! Was in der Stadt eher sekundär ist - riechen und hören (Abgas Gestank und Lärm!) wird hier draußen zum Erlebnis und Genuss! Die Ruhe und Stille, sei es am Berg oder im Wald, ist keineswegs leise! Ich liebe es, inne zu halten und mit geschlossenen Augen alles um mich rum aufzusaugen.

Ob man das nun Achtsamkeit oder "appreciation" nennt, ist jedem freigestellt - beim Wahrnehmen all dieser Dinge, kommen die Gedanken unmittelbar zu Ruhe! Plötzlich sind Termine und Deadlines ganz weit weg. So werden meine Akkus aufgefüllt und die Reduktion aufs Wesentliche erfrischt auch meinen Blick auf Dinge, ich nehme eine neue Perspektive ein zu vermeintlich Dringenden, Bedeutsamen Themen, die es vielleicht doch nicht wert sind, mich zu stressen. 

Heute bewegen wir uns an der Isar entlang. Ihr Flussbett und die Kiesbänke eigenen sich perfekt zum Verweilen, baden, picknicken. Ganz im Sinne der Bushcrafting Bewegung kann der Outdoor Fan hier auf seinen Kosten kommen. Tagestrips können kurze Flucht aus dem städtischen Alltag sein oder als Vorbereitung auf längere, ausgedehnte Abenteuer in der Natur dienen.

Ich bin gespannt auf den Input von Jenny & David, die viel über Flora, Fauna und essbare Wildpflanzen wissen. Dazu habe ich bisher noch nicht viel Wissen, aber die Vorstellung, mich noch autarker draußen bewegen und vielleicht sogar aus dem Wald ernähren zu können (oder meine Mahlzeiten zumindest mit Wildkräutern zu ergänzen) gefällt mir.

Die Natur nutzen, sich in ihr bewegen und dabei einen achtsamen, nachhaltigen Umgang mit ihr pflegen, sie schützen und für nachfolgenden Generationen erhalten ist mit Haupt-Grundsatz der Bushcrafting-Bewegung. Mit David (Forstwissenschaftler) und seiner Freundin Jenny (studiert Ernährungswissenschaften) haben wir jedenfalls zwei absolute Experten in der Gruppe.

Bushcrafting bringt dich näher mit der Natur in Verbindung

Das Rauschen der Isar wird lauter, ich düse vorbei an Joggern und Hund-Spaziergängern immer Richtung Süden. Auf einer Kiesbank kurz vor der Grünwalder Brücke lege ich einen Stopp ein. Ich bin früh dran - schaue aus, als wäre ich seit Stunden unterwegs, die Pfützen im Wald sind nicht spurlos an mir vorbei gegangen und meine Beine sind von Drecke-Sprenkel übersäht… kurz in der Isar abwaschen und rein in die Wanderhose. 

Für den Tag brauchen wir neben Proviant noch Brennholz - alles nötige wird auf unsere Rucksäcke verteilt. Brennholz schleppen, obwohl wir uns im Wald befinden? Jenny erklärt uns, man nicht so ohne weiteres Feuerholz im Wald sammeln und verbrennen darf. Bushcrafting meint einen respektvollen Umgang mit der Natur: Natur nutzen und gleichzeitig schützen.

Bushcrafting fragt sich: wie verhalte ich mich richtig in der Natur, beispielsweise im Wald, damit ich einen Schaden anrichte. -Also bringen wir den Großteil unseres benötigten Feuerholzes selber mit. Gleich wird klar, dass wird ein Gemeinschafts-Abenteuer, im Wald wir zusammen geholfen. Sofort ist das Eis gebrochen und wir laufen los, folgen unserem vorgeplanten GPX Track der Isar entlang Flussaufwärts.

Wir plaudern alle fröhlich drauf los, David und Jenny erzählen uns vom “idealen Wald” und umreißen den problematischen Zusammenhang von CO2, Klimaerwärmung und was das mit dem Baumfällen zu tun hat und schon sind wir “off course”! Auch das Orientieren in der Natur ist Teil der Bushcrafting Bewegung: wie finde ich mich -auch ohne Smartphone- zu Recht? Welche Hinweise finde ich in der Natur, mich zu orientieren und beispielsweise die Himmelsrichtungen zu bestimmen? Bushcrafting ist “back to the roots”, man will mit möglichst wenig modernen Mitteln (Handy und andere Navigationsgeräte) seinen Weg selbst finden. Und wenn man mal eine Abzweigung verpasst?  - macht nichts!

Wir springen über kleine Bachläufe, schlagen uns durch die Büsche und klettern über umgestürzte Baumstämme. Unser Guide David hat sogar eine kleine Axt im Rucksack -für alle Fälle- der perfekte Bushcrafter ist für alle Eventualitäten gerüstet! Die Unwetter der letzten Wochen sind auch hier nicht spurlos geblieben. Unsere Guides erklären uns, wie wichtig Totholz im Wald ist und warum es für den Insekten Bestand so wichtig ist.

Bushcrafting stellt eine meditative Verbindung zur Natur her

Bushcrafting will auch das Wissen um Bäume, Sträucher und den Wald an sich als großes, komplexes Ökosystem stärken. Nach einem steilen Anstieg und dem ersten tollen Ausblick auf das Isar Flussbett halten wir auf einer Lichtung inne. Hier ist ein guter Moment die Stille der Natur nochmal bewusst wahrzunehmen – wir verteilen uns im Wald und es wird ruhig… ich schließe die Augen, habe mir einen Platz gesucht, an dem mir die Sonne ins Gesicht scheint.

Ich höre Blätterrauschen, denn es geht ein sanfter Wind, höre Vogelgezwitscher und mein Körper entspannt sich. Die anfängliche Aufregung und Neugierde, was der Tag bringen wird, wie die Gruppe ist, verfliegt. Nun komme ich richtig an und genieße es einfach, hier zu sein. Nach einer weiteren Stunde Wanderung durch den weitläufigen Wald entlang der Isar nähern wir uns langsam wieder dem Flussufer.

Hier wollen wir demnächst einen geeigneten Platz ansteuern, denn so langsam bekommen wir Appetit und die Rucksäcke werden schwerer, eine Pause ist nötig! Neben dem veganen Chili für das ich morgens am Markt eingekauft habe, soll es auch einen Salat zu Essen geben. Wir beginnen unter der fachkundigen Anleitung von Jenny und David Wildkräuter zu sammeln und bestimmt. Was ist hier eigentlich essbar? Bushcrafting beschäftigt sich auch mit der Flora und Fauna, in der wir uns bewegen.

Anfangs gar nicht so einfach - beim Großteil der Gruppe inklusive mir endet das Wissen nämlich bei B wie Bärlauch (und der ist bereits verblüht). Sobald wir anfangen, uns nach jedem Kraut und Grün zu bücken verlangsamt sich unser Tempo um ein Vielfaches, die Mägen knurren und wir stärken uns mit Snacks aus dem Rucksack. Trotzdem füllt sich unser Kräuter-Beutel und schließlich finden wir die perfekte Camp Stelle am Isarufer, unweit nördlich des Georgensteins.

Hier ist bereits eine Feuerstelle angelegt und es gibt ein paar Baumstämme sind als Sitzgelegenheiten - perfekt für uns. Ein paar von uns schneiden Gemüse -als Schneidebrett dienen uns ganz einfach Buchenholzbretter, die später zu Feuerholz gehackt werden-, die anderen machen Feuer - doch ganz so einfach ist das nicht. David hat einen Feuerstahl und Zeitung mitgebracht, schnell mal das Feuerzeug zücken ist nicht!

Schöffel Outdoor Bekleidung eignet sich super zum Bushcrafting

Aber nach ein wenig Übung springt der Funke dann im wahrsten Sinne des Wortes über und es brennt! Bushcrafting bedeutet auch “back to the roots! - vergessenes Wissen und ursprüngliche Methoden (Okay, als Backup hatten wir ein Feuerzeug dabei!) rücken in den Vordergrund. Dass wir eine bereits vorhandene Feuerstelle nutzen konnten, ist toll.

Beim Bushcrafting beschäftigt man sich auch damit: Wo ist eine geeignete Feuerstelle und wie bereite ich den Platz vor, bevor ich ein Feuer entzünde? Unser Guide David säubert routiniert den Platz, legt und stapelt Steine kreisförmig, bevor er Zunder und mitgebrachte Zeitung im Wind geschützten Spot zurechtlegt. 

Mittlerweile haben wir uns alle einen Platz im Schatten oder auf Baumstümpfen gesucht, sind mit Essenszubereitung oder Wasserfiltern beschäftigt und es wird ruhiger (vielleicht sind wir alle doch ziemlich erschöpft und hungrig). Obwohl das Isar-Wasser vermeintlich klar und trinkbar aussieht, erklärt Jenny, ist es trotzdem nicht empfehlenswert, es ohne Filtern zu trinken. Durch zusätzliches abkochen kann man wirklich auf Nummer Sicher gehen, keine Keime und Bakterien zu trinken und eine Infektion zu riskieren. 

Jenny hat Brotteig vorbereitet und formt als Snacks schon mal die ersten Fladen, die in der Pfanne gebraten werden. Das Feuer hat sich gut entwickelt und sobald der Dutch Oven einmal warm geworden ist, köchelt unser Chili fleißig vor sich hin und schon bald können wir unsere Schüssel füllen und uns endlich stärken.

Auch wenn die Wanderung nicht besonders lang war, so ein Tag an der frischen Luft, viele Eindrücke, neue Bekanntschaften, das macht hungrig und jeder von uns nimmt Nachschlag. Wir sind uns einig, selbstgemacht und vor allem selbst gesammelt und gepflückt schmeckt alles noch besser! Im Abspülen und Aufräumen sind wir um einiges schneller als bei der Vorbereitung, wir löschen das Feuer, spülen unser Geschirr im Fluss und packen unseren Müll ein. 

Dass man die Camp Stelle möglichst so zurücklässt, wie man vorgefunden hat (oder sogar noch liegen geblieben, “fremden” Müll einsammelt) ist selbstverständlich -Bushcrafting meint auch: leave no trace, die Natur nutzen, aber auch schützen. Wir können sogar noch etwas übrigens Brennholz für die nächsten Bushcrafter deponieren.

Das Kochen beim Bushcrafting in der Natur ist etwas besonderes

Die Sonne ist mittlerweile hinter den Bäumen verschwunden, wir streifen durch die Bäume, gehen auf Sandpfaden den Uferweg entlang. Den ganzen Tag über sind uns nur vereinzelt andere Wanderer und nur streckenweise ein paar Radfahrer begegnet. So nah vor den Toren der Millionenstadt München ruht ein Naherholungsgebiet, dass es zu erkunden lohnt. 

Nicht erst seit Corona und Reisebeschränkungen haben naturnahe und nachhaltige Lebensmuster an Bedeutung gewonnen. Bushcrafting bedeutet, dass die Natur, unsere Wälder auch weiterhin ein lebenswerter Raum für Tiere, Pflanzen und Menschen bleiben. Wie kannst du im Alltag dazu beitragen?

Lokal einkaufen, nicht nur Lebensmittel, auch Kleidung, kann helfen. Regional und bewusst zu konsumieren und die Umwelt schützen ist im Sinne von Bushcrafting nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung.

 


 

Viel mehr als Survival: Bushcrafting mit Schöffel

Bushcrafting mit Schöffel ist ein Outdoor Erlebnis bei dem es um den Einklang mit der Natur geht

Kurz zur Klarstellung: Bushcraft ist kein Survival! Hier geht es nicht ums Überleben in der Natur, nicht um das Extreme. Bushcraft bedeutet frei übersetzt Waldhandwerk. Leben in und mit der Natur. Minimalismus mit in den Wald genommen. Und glaub mir: Bei keiner anderen Outdoor-Aktivität kannst du deinen hektischen Alltag so weit hinter dir lassen - und dich so sehr aufs Wesentliche besinnen.

Der Rückzug in die Natur ist nicht umsonst ein echter Trend geworden. Je schneller und stressiger unsere Welt ist, desto größer wird der Wunsch nach Ruhe und Einfachheit. Viele Menschen möchten ihre natürlichen Wurzeln wiederentdecken und wieder mehr Teil der Natur werden.

Bushcraft bedeutet mit der richtigen Outdoor Ausrüstung in der Natur zu leben wie beim Survival

Sorry, das klingt jetzt esoterischer als es ist. Wer schon einmal im schlammigen Waldboden saß, Wind und Wetter trotzen musste und dabei noch versucht hat, einen Unterschlupf zu bauen, der weiß, dass das Leben in der Natur generell wenig mit Eso-Kitsch und Heititei zu tun hat.

Es geht viel mehr ums "Back to the roots"-Gefühl. Das ist sozusagen das Bushcrafting-Motto. Und zwar im doppelten Sinne: Zurück zu unseren Wurzeln – also dem Leben unserer naturnahen Vorfahren. Für mich heißt es auch: Zurück zu den essbaren Wurzeln. Denn Bushcrafting ist für mich auch immer ein kulinarisches Erlebnis.

Die goldenen drei Disziplinen beim Bushcrafting in der Natur

Die drei goldenen Disziplinen

Während deiner Zeit in der Wildnis musst du dich so einrichten, dass du deine Grundbedürfnisse erfüllen kannst. Das heißt: Unterschlupf bauen, etwas zum Aufwärmen finden, Nahrung vorbereiten! Ich nenne das: die drei goldenen Disziplinen. Denn eigentlich dreht sich alles mehr oder weniger um eben diese Punkte.

Dazu gehört natürlich auch der richtige Umgang mit einem Messer, das Wissen um Flora und Fauna und das Vorbereiten und Entfachen eines Feuers. Denn mal ehrlich: Ein Lagerfeuer ist nach wie vor die Wärmequelle mit dem größten Spaßfaktor. Vorausgesetzt, du baust es legal. Also informiere dich am besten vorab, wo du in deinem Wald legal ein Lagerfeuer errichten darfst.

Und jetzt meine Lieblingsdisziplin: das Essen! Was du in der Natur zu essen findest, hat – im Vergleich zum Supermarktfood – eine ganz neue Geschmackskomponente. Ich finde, das ist was ganz Besonderes! Also lass dich gerne mal auf das Unbekannte ein.

Schon mal Nudeln mit wildem Bärlauchpesto und Bucheckerntopping probiert? Ich kann’s nur empfehlen! Mein Tipp: Bestimmt gibt es auch in deiner Region Kräuterwanderungen und Wildnis-Kochschulen. Mit der richtigen Vorbereitung umgehst du auch die Gefahr eines schummrigen Magens!

Nur mit der Outdoor Ausrüstung und dem Zubehör in der Natur zu kochen über offenem Feuer ist ein großer Spaß

Bärenfell war gestern – der Bushcrafting-Dresscode 

Beim Bushcrafting kannst du die Natur bewusst erleben – ohne technischen Schnickschnack und nur mit den Hilfsmitteln, die nötig sind. Okay, so viel ist klar. Damit du deine Auszeit in der Wildnis in vollen Zügen genießen kannst, spielt allerdings auch deine Outdoorbekleidung eine wichtige Rolle. Sie ist der entscheidende Faktor für deinen Komfort. Und im Gegensatz zu unseren Vorfahren musst du dafür nicht mal ein Tier häuten.

Die Hiking Active Kollektion des deutschen Familienunternehmens Schöffel ist zum Beispiel so robust, dass sie jedes Abenteuer mitmacht. Da stecken viele Jahrzehnte Erfahrung mit funktioneller Outdoorkleidung drin. Als Wetterschutz leistet dir zum Beispiel die Wamberg Outdoorjacke gute Dienste. Sie ist absolut wasser- und winddicht. Besonders praktisch im Wald sind auch der hochschließende Kragen und die zweifach verstellbare Kapuze, die dich zusätzlich schützen.

SCHÖFFEL Wamberg Herren Outdoorjacke (Goje Berry) 141,90 €
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SCHÖFFEL Wamberg Damen Outdoorjacke (Chrysantheum) 134,90 €
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SCHÖFFEL Teisenberg Damen Trekkingtights (Urban Chic) 84,90 €
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Deine Hose wird beim Bushcrafting richtig strapaziert: Du läufst, du kniest und du sitzt auf natürlichen Oberflächen. Was du also brauchst, ist eine wasserabweisende, strapazierfähige Wanderhose mit sehr guter Bewegungsfreiheit – wie die Wendelstein Outdoorhose für Männer und die Teisenberg Tights für Frauen. 

An warmen Tagen empfehle ich übrigens das Hochwanner Outdoorshirt. Es trägt sich auch bei körperlicher Anstrengung super angenehm. Denn sein Material aus Tencel™-Fasern und Polyester leitet Feuchtigkeit schnell nach außen weg und trocknet super schnell. Kurz gesagt: Die passende Kleidung ist der halbe Spaß!

Beim Bushcrafting geht es darum die Natur zu respektieren und keinen Müll oder Outdoor Ausrüstung zurückzulassen

R-E-S-P-E-C-T

Warum ich hier Aretha Franklin zitiere? Weil es nicht oft genug gesagt werden kann! Beim Bushcrafting geht es darum die Natur zu nutzen, dabei aber auch zu schützen. Zu R-E-S-P-E-K-T-I-E-R-E-N! Das ist das wichtigste Gebot. Viele Forstämter und Nationalparks beklagen oft die negativen Seiten der Naherholung im Wald. Denn leider fehlt es eben immer noch zu vielen Wanderern und Spaziergängern an Anstand.

Eine Wildnis-Auszeit lädt dazu ein, zu reflektieren: Wie gehe ich mit der Wildnis um? Und zu lernen, was es heißt, natürliche Ressourcen achtsam und nachhaltig zu nutzen. Immer voran: das Prinzip "Leave no trace". LNT kommt aus den USA und bedeutet nichts anderes als: "Verlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast." Also ohne Schäden oder gar Müll zu hinterlassen.

Auch das gehört zum Bushcrafting-Wissen. Ich würde übrigens sogar sagen, dass Bushcrafting gelebter Naturschutz ist. Denn es weckt das Interesse an der Umwelt und der Natur. Man muss sie gut kennen, um zu wissen, wie man sie schonend nutzen kann.

Beim Bushcrafting lernst du viele Fähigkeiten die du in der Natur anwenden kannst

Into the wild – probier’s mal aus!

Ich kann wirklich nur empfehlen, mal ins Bushcrafting-Einmaleins abzutauchen. Ob der Bau von Lagerfeuer- und Kochstellen, Tier-, Wildpflanzen- und Kräuterwissen oder die Orientierung in der Natur ohne digitale Hilfsmittel: Dieses Wissen macht dich frei!

Frei, dein persönliches "Ich bin raus"-Erlebnis anzugehen. Und frei, die Natur selbstbestimmt und ohne Zwang zu erleben. Denn was ist das Tolle an Bushcrafting? Egal, wo du hingehst, deine Fähigkeiten gehen mit!